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Wie ich Autorin wurde

 

In jungen Jahren fing alles an

Schon als Schulkind in der Grundschule machte mir der Deutschunterricht sehr viel Freude. Ich war sehr gut in der Rechtschreibung, damals noch nach den alten Rechtschreiberegeln, und bekam in Diktaten gute Noten. In meiner Freizeit las ich sehr viel. Zumeist las ich typische Mädchengeschichten wie beispielsweise “Pucky” oder “Professors Zwillinge”, falls diese noch jemand von Ihnen kennt. Heutzutage werden diese Bücher als Antiquitäten gehandelt und sind ziemlich aus der Mode gekommen.

Ich wuchs bei meinen Großeltern auf, die 1905 und 1908 geboren waren, und entsprechend konservative Einstellungen hinsichtlich der Kindererziehung hatten. Schließlich sollte ich heiraten, einen typischen Frauenberuf lernen und Kinder bekommen. Fast geschah alles davon geschah tatsächlich in meinem Leben.

Typisch ist für mich bis heute, dass ich nur über das Lesen und Schreiben etwas lernen und behalten kann. Lerninhalte, die ich nur höre, merke ich mir zumeist nicht gut. Das Lesen und Schreiben ist also mein Medium.

Stärken und Schwächen

Als ich etwa zwischen 16-18 Jahre alt war und die Realschule verlassen hatte, stand ich völlig ratlos vor der Berufswahl. In dieser Phase wollte ich gerne in den Bereichen Ernährung und Gastronomie arbeiten. So hatte ich mich im Restaurant der Frankfurter Jahrhunderthalle in Höchst in Frankfurt am Main beworben. Damit ich die Ausbildungsstelle erhalten konnte, musste ich einen Test absolvieren. Das Interessante war, dass der Personalchef mir nach dem Test mitteilte, dass er von dem Testergebnis sehr überrascht war,  da ich unterdurchschnittlich in Mathematik und dafür überdurchschnittlich gut in Deutsch war.

Ich möchte dazu sagen, dass meine Mathematiknoten in der Realschule sich zwischen den Noten vier und fünf bewegten und ich die gesamte Schulzeit über erhebliche Mathematikprobleme hatte, die sich bis zum heutigen Tag erhalten haben. Schwächen und Stärken sind normal, der eine Mensch ist eher mathematisch-naturwissenschaftlich und der andere mehr sprachlich-sozialwissenschaftlich orientiert. Umgekehrt findet man es sehr teilweise, dass Mathe-Genies deutliche Rechtschreibeschwächen aufweisen, selbst, wenn es sich um ihre Muttersprache handelt.

Schreiben – ein wichtiger Bestandteil meines Lebens

In meiner Teenager-Zeit war mein Tagebuch, das ich akribisch führte, eine große Stütze für mich und verhalf mir zu mehr Klarheit bei den Schwierigkeiten, mit denen sich ein Teenager so herumplagt. Gerne schrieb ich ebenso Briefe an Freundinnen, die weiter weg wohnten oder die ich im Urlaub in Frankreich kennengelernt hatte. In dem Moment, wenn ich etwas niedergeschrieben hatte, begriff ich es erst richtig in meinen Gedanken. Ich kann das Geschriebene besser einsortieren und mir wirklich ein Bild davon machen, da es lesbar ist.

Meine Großmutter legte sehr großen Wert darauf, dass ich richtig schreiben konnte. Sie freute sich sehr darüber, dass ich tatsächlich gute Noten in der Rechtschreibung hatte.

Der Beginn meiner Autorentätigkeit

Bis ich jedoch das Schreiben zu einem meiner Berufe machte, dauerte es Jahrzehnte. Mittlerweile schrieb man das Jahr 2013 und mein Mann sah gerade am Abend fern. Es lief ein Bericht über Kindle Publishing. Er hörte aufmerksam zu und ermunterte mich, damit ich mir den Bericht mit ihm anhöre. Ich sehe für gewöhnlich nur sehr wenig fern und wenn, dann zumeist Reiseberichte aus Asien, Tiersendungen und allewetter vom Hessischen Rundfunk. Damit ist mein Bedarf an Fernsehen gedeckt.

Der Bericht über Kindle Publishing war sehr interessant, und ich hatte erstmals verlagsunabhängig die Chance, ein Buch zu veröffentlichen, zum einen als Kindle Edition und zum anderen, damals noch über Createspace, im Taschenbuch-Format. Mittlerweile laufen die Taschenbücher ebenfalls über Kindle Publishing.

Meine Autorentätigkeit mit Kindle Publishing

Voller Begeisterung begann ich mit Kindle Publishing, über die Dinge in meinem Leben zu schreiben, mit denen ich mich auskenne und die mich faszinieren. So schrieb ich mit der Unterstützung meines Mannes, der mit seinen Ideen die Bücher bereicherte, Katzengeschichten, Zierfisch-Geschichten, Tier-Ratgeber, Krimis, Energiespar-Ratgeber, Ernährungsratgeber, Ratgeber zur Gewichtsreduktion, Kurzgeschichten, Spar-Ratgeber und manches mehr.

Besonders am Herzen liegt uns das Buch unseres leider im Jahr 2018 verstorbenen Kater Blacky, der ein schönes Buch über seine Erinnerungen aus seiner eigenen Sicht geschrieben hat. Frauchen hat ihm dabei natürlich ein bisschen unter die Pfote gegriffen. Dieses Buch wurde vor kurzem noch überarbeitet und enthält nun noch viel mehr wahre Geschichten von Kater Blacky. Alle enthaltenen Geschichten haben sich so zugetragen. Blacky hat 13 Jahre lang einen Blog geführt und anhand der Beiträge, die er regelmäßig geschrieben hat, haben wir dieses Buch veröffentlicht.

Nun wissen Sie ein wenig mehr aus meinem Leben und kennen die Geschichte, die mich zur Schriftstellerei führten.

Hier finden Sie den Link zu Kater Blackys Erinnerungen. Das Buch enthält zahlreiche farbige Abbildungen:

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