Leseprobe: Harnwegsinfektionen bei Frauen – Erfahrungen und Tipps einer ehemals Betroffenen

Der Beginn und der Verlauf der Erkrankung

Bereits im Alter von vierzehn Jahren trat bei mir eine Harnwegsinfektion auf. Jeder Toilettenbesuch war mit starken Schmerzen verbunden, die mir unerträglich erschienen. Bei der ersten Harnwegsinfektion suchte ich noch keinen Arzt auf. Dann stellte sich das Problem immer wieder und die Harnwegsinfektionen wurden mit herkömmlichen Antibiotika behandelt.

Zwischen meinem fünfzehnten und sechzehnten Lebensjahr ging ich sehr häufig in meiner Freizeit schwimmen. Natürlich trug ich auch dabei den nassen Badeanzug während der Schwimmpausen und im Wasser. Die Harnwegsinfektion ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal kam es jedoch auch zu einer Nierenbeckenentzündung, da ich nicht schnell genug die Harnwegsinfektion behandeln ließ. Zuerst hielt ich die Nierenbeckenentzündung einfach für unangenehme Rückenschmerzen, die ich auch schon seit meinem zwölften Lebensjahr hatte.

So dauerte es eine gewisse Zeit, bis ich schließlich beim Hausarzt einen Termin vereinbarte und eine Urinprobe abgab. Das Ergebnis war erschreckend. Der Hausarzt stellte nun eine Harnwegsinfektion und eine Nierenbeckenentzündung fest. Noch nach mehreren Jahren waren im Ultraschall Narben an den Nieren von der Entzündung erkennbar. Der Hausarzt verordnete einen speziellen Blasentee aus der Apotheke, der nicht besonders gut schmeckte, und ein Antibiotikum. Etwa drei Wochen dauerte es, bis das Schlimmste überstanden war.

In dieser Zeit lag ich überwiegend im Bett, da die Nierenbeckenentzündung und auch meine Blase sehr schmerzten.

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