Archiv der Kategorie: Medizin

Blog der Übersetzerin und Lektorin Martina Ledermann zu ihren Fachgebieten Technik, Wirtschaft, Recht, Tourismus, Archäologie, Geschichte, Botanik und Medizin.

Riesen-Bärenklau

Riesen-Bärenklau

Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Syn.: Heracleum giganteum), auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, wächst in unseren Gärten, auf städtischen Grünflächen und in Parks.

Wenn Menschen mit der Herkulesstaude in Berührung kommen, können Blasen und Quaddeln entstehen, die einer Verbrennung gleichen. Allergiker können ebenfalls auf den Riesen-Bärenklau allergisch reagieren.

Betroffen sind unter anderem die Städte im Kreis Recklinghausen. Die Stadt Gladbeck kennt dieses Problem schon sehr lange, da bereits zur Jahrhundertwende die ersten Herkuleskraut-Pflanzen aufgetaucht sind.

Damit man das Gewächs sicher entfernen kann, tragen die städtischen Mitarbeiter Schutzanzüge. Auch Gartenbesitzer sollten auf jeden Fall den Riesen-Bärenklau aus ihrem Garten entfernen. Um ihn zu entfernen, muss man die Pflanze etwa zehn Zentimeter über dem Erdboden durchstechen und sie vorsichtig ausheben. Es wird auch empfohlen, währenddessen nebst des Schutzanzuges auch eine Schutzbrille zu tragen.

Der Riesen-Bärenklau ist ein Doldenblütler und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus bis er auch hier vereinzelt heimisch wurde. Diese Pflanze bildet photosensibilisierende Stoffe, die im Kontakt mit ihr bei Menschen phototoxisch wirken können. Dies sind dann die besagten Quaddeln und Blasen auf der Haut. Man spricht dabei auch von einer Photodermatitis.

Giftpflanze des Jahres

Im Jahr 2008 wurde der die Pflanze zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Leider kam es mit dem Riesen-Bärenklau schon zu mehreren Vergiftungsfällen bei Kindern. Die Pflanzen verlocken dazu, sie als Schwerter oder als Blasrohre zum Spielen zu verwenden.

Hundebesitzer sollten auch darauf achten, dass ihr Hund beim Gassigehen nicht mit der Pflanze in Berührung kommt. Vergiftungen sind eine häufige Todesursache bei Hunden und Katzen. Nur zu gerne nagen diese Tiere an Pflanzen. Im Notfall hilft nur ein rascher Besuch beim Tierarzt.

Auch bei Tieren ist zu vermuten, dass diese Pflanze gesundheitliche Schäden verursachen kann. Wenn Sie einen Riesen-Bärenklau entdecken, sollten sie ihn dem Grünflächenamt Ihrer Stadt oder Gemeinde melden.

Wenn Sie sich über Pflanzen allgemein informieren möchten, empfehle ich Ihnen den Wikipedia-Artikel.

Bewegung

Fit durch Bewegung

Bewegung ist wichtig. Unser Leben ist durch überwiegend sitzende Tätigkeiten gekennzeichnet, denn häufig sitzen wir im Büro, im Auto, oder Zuhause am Computer oder vor dem Fernseher. Zumeist bringt die Berufstätigkeit den Bewegungsmangel mit sich, schließlich muss man sich seinen Lebensunterhalt verdienen.

Dennoch können und sollten Sie ganz einfach für einen Ausgleich sorgen. In meinem Freundeskreis befindet sich ein 75-jähriger Herr, der immer noch regelmäßig joggen geht. Darüber hinaus macht er täglich Yoga- und Schwingübungen. Ich habe große Hochachtung vor dem betagten Herrn, denn er ist noch bei bester Gesundheit.

Die British Heart Foundation empfiehlt, sich pro Woche an fünf Tagen mindestens 30 Minuten ausreichend zu bewegen. Menschen, die sich zu wenig bewegen, können an Herz- und Kreislauferkrankungen sowie an Diabetes erkranken. In Deutschland ist zunehmend zu beobachten, dass die Menschen an teileweise sehr hohem Übergewicht leiden.

Dabei könnte jeder etwas mehr Bewegung in seinen Alltag einbauen, denn Sie können einfach einmal das Auto stehen lassen, die Treppen statt des Aufzugs nehmen, regelmäßig spazieren gehen oder Nordic-Walking praktizieren. Selbst, wenn Sie einfach nur ausgiebig Ihre Wohnung reinigen, beispielsweise staubsaugen, Fenster putzen, Böden wischen, verbrennen Sie mehr Energie als wenn Sie zuhause nur sitzten. Auch dies kann als eine Art Training angesehen werden.

Neben diesen Bewegungsformen gibt es spezielles muskel- und knochenstärkendes Training. Unter muskelstärkendem Training versteht man Aktivitäten, bei denen das eigene Körpergewicht, Gewichte oder andere Hilfsmittel als Widerstand eingesetzt werden. Dies können Liegestütze, Hanteln oder auch Therabänder sein.

Knochenstärkendes Training

Das knochenstärkende Training beinhaltet beispielsweise Hüpfen, Laufen und Step-Aerobic. Durch die Aktivität wird das Körpergewicht überwunden.
Es wird empfohlen, dass Erwachsene entweder 150 Minuten Sport auf mittlerer Intensität oder 75 Minuten auf hoher Intensität pro Woche betreiben sollen. Eine Einheit sollte mindestens zehn Minuten dauern. Zweimal pro Woche wird ein Muskelkräftigungstraining empfohlen.
Häufig gilt es jedoch, den inneren Widerstand gegen die Aktivität zu überwinden. Vor allem, wenn man bereits acht Stunden im Büro verbracht hat und von der geistigen Arbeit erschöpft ist.
Hilfreich kann es sein, wenn man sich vornimmt, täglich zu einer festen Uhrzeit seine sportliche Betätigung durchzuführen. Man gewöhnt sich an diese feste Zeit besser als ständig zu wechselnden Zeiten zu trainieren.

Wenn Sie mehr über Sport erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Wikipedia-Artikel zum Thema.