Archiv der Kategorie: Botanik

Blog der Übersetzerin und Lektorin Martina Ledermann zu ihren Fachgebieten Technik, Wirtschaft, Recht, Tourismus, Archäologie, Geschichte, Botanik und Medizin.

Sonne

Die Sonne und die Sonnenblumen

Die Sonne bestimmt unser aller Leben, denn ohne die Sonne hätte sich auf der Erde kein Leben entwickelt und könnte auch nicht weiter bestehen. Genauso verhält es sich mit den Sonnenblumen, die sich beim Sonnenaufgang nach Osten richten. Forscher der University of California fanden heraus, dass eine innere Uhr ihnen sagt, wann der Sonnenaufgang stattfindet.

Die erwachsenen Sonnenblumen schauen allerdings immer nach Osten und so kann man sich gut an einer erwachsenen Sonnenblume orientieren. Anhand eines Experiments, bei die Sonnenblumen sich nicht drehen konnten, fanden Wissenschaftler heraus, dass die Pflanze einen Wachstumsvorteil durch die Drehbewegung erzielt.

Mithilfe von Zeitraffer-Videos fanden die Wissenschaftler ebenso heraus, dass eine Seite des Blütenstieles stärker wächst. Tagsüber wächst die nach Osten ausgerichtete Seite stärker und nachts die nach Westen gerichtete. Die Sonnenblume wird dabei zurückgeschwenkt.

Die Ausrichtung nach Osten dient auch der erfolgreichen Fortpflanzung, da damit mehr bestäubende Bienen angelockt werden. Außerdem fanden die Forscher heraus, dass Bienen warme Blüten bevorzugten. Dies zeigte sich, Als Sonnenblumen erwärmt wurden und wieder mehr bestäubende Insekten gekommen waren.

Pflanze und Biene sind eng miteinander verbunden, denn ohne die Bienen gäbe es keine Menschen auf der Erde. Wir brauchen die Bienen, deshalb ist der Bienenschutz für uns Menschen überlebensnotwendig. Die Sonnenblumen stellen die Nahrungsquelle der Bienen dar, denn sie saugen den für die Tiere köstlichen Nektar aus der Pflanze.

 

Pflanzensamenaktion

Wir Menschen sollten alles unternehmen, damit es sowohl Bienen wie auch Pflanzen gibt. Vor einiger Zeit lief eine Aktion, bei der jeder hier im Land ein Tütchen mit Pflanzensamen gratis bestellen konnte. Ein Umweltschutzverband hatte diese Aktion ins Lebens gerufen. Es lohnt sich, an solchen Aktionen teilzunehmen.

Leider haben wir keinen Balkon, so dass wir nur auf der Fensterbank Blumen im Sommer pflanzen könnten. In der Wohnung geht dies leider nicht, da unser Kater Blacky an den Pflanzen knabbert, die leider giftig für ihn sind. So müssen wir uns mit geringen Platz, den wir für Pflanzen haben, leider abfinden.

Wer sich ausführlicher über Sonnenblumen erkundigen möchte, kann bei Wikipedia zum Thema Sonnenblumen nachlesen.

 

 

Riesen-Bärenklau

Riesen-Bärenklau

Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Syn.: Heracleum giganteum), auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, wächst in unseren Gärten, auf städtischen Grünflächen und in Parks.

Wenn Menschen mit der Herkulesstaude in Berührung kommen, können Blasen und Quaddeln entstehen, die einer Verbrennung gleichen. Allergiker können ebenfalls auf den Riesen-Bärenklau allergisch reagieren.

Betroffen sind unter anderem die Städte im Kreis Recklinghausen. Die Stadt Gladbeck kennt dieses Problem schon sehr lange, da bereits zur Jahrhundertwende die ersten Herkuleskraut-Pflanzen aufgetaucht sind.

Damit man das Gewächs sicher entfernen kann, tragen die städtischen Mitarbeiter Schutzanzüge. Auch Gartenbesitzer sollten auf jeden Fall den Riesen-Bärenklau aus ihrem Garten entfernen. Um ihn zu entfernen, muss man die Pflanze etwa zehn Zentimeter über dem Erdboden durchstechen und sie vorsichtig ausheben. Es wird auch empfohlen, währenddessen nebst des Schutzanzuges auch eine Schutzbrille zu tragen.

Der Riesen-Bärenklau ist ein Doldenblütler und stammt ursprünglich aus dem Kaukasus bis er auch hier vereinzelt heimisch wurde. Diese Pflanze bildet photosensibilisierende Stoffe, die im Kontakt mit ihr bei Menschen phototoxisch wirken können. Dies sind dann die besagten Quaddeln und Blasen auf der Haut. Man spricht dabei auch von einer Photodermatitis.

Giftpflanze des Jahres

Im Jahr 2008 wurde der die Pflanze zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Leider kam es mit dem Riesen-Bärenklau schon zu mehreren Vergiftungsfällen bei Kindern. Die Pflanzen verlocken dazu, sie als Schwerter oder als Blasrohre zum Spielen zu verwenden.

Hundebesitzer sollten auch darauf achten, dass ihr Hund beim Gassigehen nicht mit der Pflanze in Berührung kommt. Vergiftungen sind eine häufige Todesursache bei Hunden und Katzen. Nur zu gerne nagen diese Tiere an Pflanzen. Im Notfall hilft nur ein rascher Besuch beim Tierarzt.

Auch bei Tieren ist zu vermuten, dass diese Pflanze gesundheitliche Schäden verursachen kann. Wenn Sie einen Riesen-Bärenklau entdecken, sollten sie ihn dem Grünflächenamt Ihrer Stadt oder Gemeinde melden.

Wenn Sie sich über Pflanzen allgemein informieren möchten, empfehle ich Ihnen den Wikipedia-Artikel.